HOLISTIC RIDING: DIE GRUNDSÄULEN FÜR PFERDE

YOGA 

FÜR PFERDE

Jedes HOLISTIC RIDING Training ist Yoga fürs Pferd:

YOGA (sanskrit : Einigung, Einheit) stellt das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist her, aktiviert und stärkt den Körper, beruhigt den Geist.

 

Ruhige YIN TrainingsTechniken fördern die Entspannung und wirken ausgleichend: u.a. Meridianmassage, Shiatsu, Akupressur, verschiedene Bodenarbeiten und das meditative YIN Reiten.

Dynamische YAN TrainingsTechniken fördern Beweglichkeit, Balance und Kraft: u.a. Freilauf und Freiarbeit, Geländeritte, meditatives YAN Reiten. 

DIE ARBEIT 

VOM BODEN AUS

Damit das Pferd lernt sich selbst korrekt zu tragen, beginnt die Ausbildung vom Boden aus.

Besonders das Training an der Doppellonge und die Langzügelarbeit erfüllen hier wunderbar ihren Zweck als Ganzkörpertraining.

Verschiedene Führpositionen fördern beim Pferd eine feine Kommunikation, Hilfengebung, Balance, Körpergefühl, Vertrauen und Respekt.

Zur Bodenarbeit zähle ich auch die YIN Arbeit am passiven Pferd wie Massage, Akupressur und Shiatsu, sowie die  Gesichts- und Körperbauanalyse.  

MEDITATIVES 

YIN - REITEN

Das Pferd lernt beim YIN Reiten unter dem Reiter zu entspannen, sich auszubalancieren und zu konzentrieren. 

 

Das Reiten wird zu einer gemeinsamen gerittenen Meditation.

Nun wird diese Harmonie durch bewusste Hilfengebung gestört.

Das Pferd reagiert intuitiv auf  Gewichtshilfen, Körperdrehungen und sanfte Zügelhilfen, da es stets bestrebt ist, die gestörte Harmonie wieder herzustellen.

Die erste  Kommunikation mit dem Reiter entsteht.

MEDITATIVES 

YANG - REITEN

 Nachdem die Grundlagen in Kommunikation, Hilfengebung und Entspannung durch das YIN Reiten  gefestigt wurden,

fordert das YAN Reiten nun immer mehr körperliche Aktivität und geistige Leistung vom Pferd.

Komplexe Kraft- und Gymnastizierungsübungen treten in den Vordergrund. Phasen der An- und Entspannung wechseln sich ab.

Der Charakter einer gerittenen Meditation bleibt erhalten, während die Arbeit miteinander für Mensch und Pferd komplexer und anspruchsvoller wird. 

Pferdeausbildung bedeutet 


  • Wahrnehmen, was gerade ist: Körperbau und Gesichtszüge, Mimik und Gestik des Pferdes offenbaren seinen Charakter, Schwächen, Talente und Temperament. (Du lernst das in meinem Kurs " Wenn Pferde sprechen könnten", siehe im Shop unter Downloads.) So weiß ich schon bevor ich mit der Arbeit beginne, was auf mich zukommt.


  • Annehmen, was gerade ist: Ich gehe immer ohne festen Plan ins Training, kommuniziere mit dem Pferd lieber unvoreingenommen und wähle dann spontan ein für die momentane Situation und die momentanen Voraussetzungen passendes Training. So komme ich viel schneller und zielgerichteter voran, da jedes Training perfekt auf das aktuelle Bedürfnis des Pferdes und die Situation abgestimmt ist. 


  • das Pferd in seiner Seele zu erkennen, zu fördern und zum Strahlen zu bringen
  • seine Qualitäten zu fördern und seine Schwächen auszugleichen
  • das Pferd dabei zu unterstützen in seine Mitte und in seine Kraft zu finden, um die beste Version seines Selbst zu werden